Saisonauftakt in heimischen Gefilden

11.01.04 - Am Wochenende war es soweit, auf unserer Hausbahn dem Fahrwerk in Groß-Zimmern fand das Race of the Best statt. Am Freitag beim 3 Stunden Trainingsrennen konnten wir auch gleich mit einem Sieg zeigen, dass mit uns im Rennen zu rechnen war. Bei der Auslosung des Karts hatten wir jedoch Pech. Was ein Glück, dass die Karts alle 90 Minuten getauscht wurden. Mit einem hinteren Startplatz ging es ins Rennen, aber den Rückstand konnten wir bald wieder aufholen. 

Das Rennen entwickelte sich zu einer reinen Konditionsschlacht. Die Bahn, die über 3 Ebenen geht und allen Fahrern durch den Vollgrip-Belag als sehr anstrengend bekannt ist, verlangte den Fahrern alles ab. So kämpften fast alle Teams mit Ausfällen und nur wenige nutzten die erlaubte Fahrzeit von 2h aus. Bei fast jedem ließ nach einiger Zeit die Nackenmuskulatur nach und der Nackenschutz wurde ein beliebtes Utensil oder es wurde schnell aus Schaumstoff noch einer gebastelt. 

Wir lagen eigentlich recht gut im Rennen, aber dann warfen und zwei selbstverschuldete Missgeschicke wieder 10 Runden nach hinten. Schade, denn gerade mit der Kondition hatten wir zum Glück nur wenig Probleme. Gerade am Ende des Rennens fehlten uns genau diese Runden. Anstatt Platz 5 hätten wir sonst sicher noch etwas weiter vorne (evtl. Platz 2) ankommen können. Ein kleiner Trost, zumindest kam die schnellste Frau des Rennens aus unserem Team.

Auch ich hatte dieses mal mit Problemen zu kämpfen. Auf die Nackenprobleme hatte ich mich ja bereits von Anfang an mit einem Nackenschutz vorbereitet. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte - meine Rippen. In meinem letzten Turn stach eine Kante meines Bleis mir in jeder Kurve dermaßen in die Rippen, das ich es kaum noch aushielt. Es wurde immer schlimmer und ich hoffte dass die 1 1/2 h die ich fahren sollte bald vorbei waren. Als sie dann endlich vorbei waren, signalisierte ich meinem team - he was ist los, wie lange noch? - bekam ich noch 1/2 h angezeigt - oh gott nein das schaffe ich nicht mehr. Zum Glück wurde ich dann doch ein paar Minuten später erlöst. Allerdings mit dem Ergebnis, dass ich mich kurz darauf kaum noch bewegen konnte. Wie sich später herausstellte - Rippe gebrochen. Aber was solls, nächstes Wochenende geht es ja gleich weiter :-)

Bei diesem Rennen wurde unser Team außerdem vom TV-Sender HR3 begleitet, die einen kurzen Bericht in der Sendung Main Tower sendeten. Der Bericht folgt demnächst unter der Rubrik "Media"

Unsere Fahrer im Überblick:
Alex Hellweg, Marco Hübl, Thomas Goerke, Wolfgang Schäfer, Andi, Jörg Hoffmann, Mike Branke, Sascha Haida, Katja Funke und Steffen Bauer (als Helfer und Aushilfsfahrer im Team Two Generation)