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18.01.04 - Kaum Zeit
zum erholen der geschundenen Knochen. Schon ein Wochenende nach dem
Saisonstart im Fahrwerk ging es zum nächsten Kräftemessen in Limburg. Bei
Insgesamt 26 Teams gingen wir mal wieder mit 2 Teams an den Start und
konnten das Rennen sehr erfolgreich mit einem 1. und einem 10. Platz
beenden. Ich startete im Team 2 (Platz 10), in dem wir zu Beginn des Rennens
schon Angst hatten das Rennen mit Fahrermangel beenden zu müssen. Aber
alles betteln hatte geholfen und Alex lies sich doch noch erweichen, bis zum
Rennende zu bleiben - Dankeee.
Nach meinem ziemlich besch... Quali (was ich wohl diesmal getrost auf das
Kart schieben darf), gingen wir von einem der hinteren Plätze ins Rennen.
Auch mein Startturn war mit dieser Gurke nicht besser und ich musste mich
schnell gegen die anderen Teams geschlagen geben und fuhr nur noch
hinterher. Es dauerte auch nicht lange bis ich vom Führenden das erste mal
überrundet wurde. Auch das noch, gerade der erste Turn bis zum ersten
Kartwechsel war einer der längsten. Ich war heilfroh als ich endlich ein
anderes Kart bekam und endlich die verlorenen Plätze wieder aufholen
konnte.
Aber auch bei uns sollte in der Nacht die Zeit kommen, als wir endlich die
schnellen Karts im Feld erhielten. Zu dem Zeitpunkte hatten wir schon
einiges aufgeholt und kämpften mit 3 anderen Teams immer zwischen Platz 6
und 10. Zum Glück hatten wir Alex überreden können, noch bis zum Schluss
des Rennes zu bleiben, sonst hätten wir die letzte Rennhälfte mit nur 3
Fahrern überstehen müssen. Und jeder, der die 9 PS JB Karts von Modena in
Limburg schon einmal gefahren ist, weiß wovon ich rede. Zudem ich ja noch
vom letzten Wochenende im Fahrwerk - mit meiner gebrochenen Rippe - auch
noch stark lädiert war. Leider musste Reinhard nach seinen 1 1/2 Turns in
der ersten Rennhälfte schon früher abreisen und konnte uns in der
Schlussphase nicht mehr unterstützen. Mit nur 5 (na ja 4 1/2) Fahrern
können wir wohl stolz auf unser Ergebnis sein.
Richtig Spannend wurde es auch noch einmal bei Teams 1. In der 20.
Rennstunde konnten sie die Führung dem Team Fonger abjagen. In der letzten
Rennstunde ging dann noch einmal auf Zeitenjagt um die schnellste Rennrunde.
Kai Fonger und unser Fahrer Billy unterboten gegenseitig die Bestzeit des
anderen. Am Rande der Strecke kam richtig Stimmung auf, besonders als Billy
in der 'allerletzten' Runde die Bestzeit noch einmal verbessern konnte.
Die Fahrer im Überblick:
Vodafone Racing Team II:
Wolfgang Schäfer ; Alexander Hellweg ; Reinhard Moser ; Mike Branke;
Katja Funke
Vodafone Racing Team I:
Steffen Bauer ; Patrick Ritzmann ; René Owara ; Christian Schmidt ;
Stefan Claßen ; Stefan Plieninger ; Billy Hilpert
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