Vodafone Racing Team in Erkelenz auf Platz 2

02.02.04 - Zum Monatswechsel war es endlich wieder soweit, eines der wichtigsten Rennen des Jahres fand auf der Kartbahn des Tourenwagen Fahrers Jörg Müller in Erkelenz statt. Diesmal zwar nur als Helfer mitgereist, habe ich aber nicht weniger mitgefiebert als die Fahrer unseres Teams. Nach einem harten Fight bis zum Rennende, mussten wir uns schlussendlich aber doch dem Team von Motorsport aktuell geschlagen geben.

Wie schon vorher erwartet waren einige harte Konkurrenten in Erkelenz am Start. So z. B. Fonger Racing (u. a. mit Kai Fonger und Thomas Schaller), Men in Black,  Kartfreunde Nordrheinwestfalen und Motorsport aktuell, ein Team das nur mit Motorsportlern (Dirk Müller, Timo Scheider, Jasmin Rubatto, Jörg Hardt, Thomas Mühlenz, Ralf Druckenmüller, Jochen Nerpel, Marcus Lacroix und Christopher Brück) besetzt war, die bekanntlich auch im Kart sauschnell unterwegs sind. Aber auch ASL.com war ein nicht zu unterschätzendes Team (u. a. mit Dirk Müller, Pierre Kaffer und Maximilian Götz). Auch aus dem Ausland waren Teams angereist um an diesem Top-Event in Erkelenz teilzunehmen. So z. B. auch das Team Schubert Motorsport, die mit Tim und Tom Coronel an den Start gingen, oder die Freunde der Kartbahn Race Inn aus der Schweiz. Also alles in allem ein hochkarätiges Starterfeld.

In den freien Trainings (Freitag und Samstag) nahm sich unser Team erst einmal die Zeit, die extra angelieferten neuen Beule Karts für das Rennen abzustimmen. Die Truppe von Jörg Müllers Kartbahn hatte mal wieder hervorragende Arbeit geleistet und Karts und Technik einwandfrei vorbereitet.  Durch eine leicht defekte Bremse lief unser Quali leider nicht ganz so wie erwartet, aber davon ließen wir uns nicht unterkriegen. Wir hofften schließlich, durch die Taktik - für die unser Teamchef ja bekannt ist - und einwandfreie Boxenarbeit im Rennen einiges wieder gut zu machen. Bei diesem Rennen waren gerade die Helfer in der Box zum Tanken, Fahrer- und Reifenwechsel, besonders gefragt. So waren Reinhard, Steffen, Wolfgang und ich für die Boxenarbeit bzw. 'ausspionieren' :-) zuständig. Ich beobachtete die ganzen 24h das Geschehen in der Box und was die anderen Teams so trieben, was gerade für die Taktik wichtig war. Eigentlich lapidar, aber gar nicht so einfach 24h lang auf einem Stuhl zu sitzen und auch noch wach zu bleiben - gäääähnnn:-)

Leider lief auch der Starturn nach einer Kollision mit Startfahrer Pierre Kaffer von ASL.com nicht ganz so wie erwartet und unser Team kam nur langsam in Fahrt. Endlich hatten wir den Rückstand wieder aufgeholt und begannen jetzt die Jagd nach dem führenden Team Motorsport aktuell. Diese Position hielten wir das ganze Rennen, ab und zu nur durch unterschiedliche Reifenwechsel Zeiten etwas verschoben.  Leider konnten wir nie ganz aufschließen. Ebenso erging es den hinter uns liegenden Teams Men in Black und Fonger Racing. Der Abstand blieb immer konstant, was wiederum die Leistungsdichte der Fahrer und Karts beweist. 

Zum Schluss des Rennens gaben unsere Fahrer noch einmal alles, vor allem nachdem wir hörten das Motorsport aktuell zum Rennende hin etwas mit Fahrerausfällen (Timo Schneider mit Magen-Darm Virus und Jörg Hardt mit lädiertem Handgelenk) und bereits erreichten Maximalfahrzeiten zu kämpfen hatte. Allerdings holten sich MSA noch rechtzeitig Hilfe vom Thiem Team, Devina Küppers übernahm noch einen Turn und konnte damit wohl auch den Sieg für MSA retten.

Trotzdem können wir uns bei der starken Konkurrenz wohl sehr über den zweiten Platz freuen und im nächsten Jahr gibt es die Revanche. Eines steht jedoch bereits jetzt fest: Wenn im nächsten Jahr wieder zu den 24 Stunden von Erkelenz eingeladen wird, werden wir wieder dabei sein, denn die Veranstaltung wurde ihrem Ruf als bestes Leihkart-24 Stunden Rennen einmal mehr gerecht.

Unser Team im Überblick: Fahrer: Stefen Claßen, Stefan Plieninger, Christian Schmidt, Billy Hilpert, Kaan Akbulut, Harry Wittau / Helfer und Technik: Steffen Bauer, Wolfgang Schäfer, Katja Funke / Teamchef: Helmut Huber mit Unterstützung von Astrid und Roland Schmidt.