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08.10.04
- Es war eine lange Woche am Nürburgring. Kurz vor dem 8. Lauf
zur VLN fuhren wir bereits Dienstag Abend zum Ring, denn Mittwoch
(22.09.) fand bereits ein freies Fahren vom Pistenclub am
Nürburgring statt. Bei gewohntem Nürburgring Wetter (brrrrr
Eiseskälte), stimmten Sascha und Stephan das Fahrwerk des Focus
RS ab. Den Donnerstag nutzten wir dann um den RS für das Training
am Freitag im Rahmen der VLN vorzubereiten.
Am Freitag im
freien Training zur VLN hatte das Team dann volles Haus, mit
einigen Gästen und Beifahrern von der Ebay Auktion. Auch mein
Bruder Robert war dieses Mal im Training mit einem Audi A3
unterwegs. Leider war er der erste Leidtragende von einer Ölspur
auf der Strecke, eine Spurstange und etwas Blech mussten daran
glauben.
Am 2.10. ging es
für einen Teil unseres Teams dann mal wieder auf eine Kartstrecke,
den Vogelsbergring in Wittgenborn. Bei Roberts Automotiven Kartcup
wollten Sascha Ickenroth, Stephan Wölflick, Robert Pfenning und
ich um den Sieg mitkämpfen. Keine leichte Aufgabe bei 32 Teams
von bekannten Reifen- und Autoherstellern (Pirelli, Ford, Opel, Porsche,
Audi, AMG etc.).
Im
Qualifying, das erst noch auf nasser Strecke begann und wie
geschaffen für unsere Regenfahrer Sascha und Stephan war, sah
dies auch zuerst noch sehr gut aus. Wir schafften dank
Windschatten die Pole Position, auch wenn wir diese beinahe noch
an das Team M (BMW) verloren hätten. Manch böse Zungen
behaupteten, das bei der Kartauswahl gemauschelt wurde, aber bei
dem fliegendem Start schaffte ich es doch kaum, das Team M und ein
paar Verfolger abzuschütteln. Schlecht war unser Kart sicherlich
nicht, aber das beste war es bestimmt auch nicht. Erst nach
Zweikämpfen hinter mir konnte ich einen kleinen Vorsprung heraus
zu fahren.
Am Anfang des
Rennens konnten wir uns auch noch zwischen Platz 1 und 5 halten,
bis wir dann Pech mit den Karts hatten. Ein Karttausch durch einen
platten Reifen kostete uns viele Plätze und warf uns bis auf
Platz 16 zurück. Da auch einige Teams scheinbar der Meinung
waren, dass die Kurbs zum Darüber und nicht zum Drumherum fahren
gedacht sind, bekamen wir nur noch krumme Karts, die kaum noch
fahrbar waren. Trotzdem schafften wir es noch uns zumindest bis
auf Platz 10 wieder vorzufahren.
Aber eines muss man
auch wieder mal sagen, eine Klasse Organisation von Modena Race.
Trotz der großen Menge von Karts lief alles reibungslos ab.
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